••• Hamburger Morgenpost am Samstag, 18.09.2004
So viele Fehler sollten aber auch in gar keinem Zeitungsbericht enthalten sein...und wenn doch, sollte die versprochene Aufklärung über die Bühne gehen....
Peinlich, peinlich, MOPO!
Hier die ganze Geschichte in emails:

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am 18.09.2004 23:37 Uhr schrieb Stephan Watrin unter ich@stephanslust.de:


Ja es stimmt, da sitzt eine Puppe! Manche Passantinnen-ten und Einwohnerinnen-er sind verwundert. Das war es aber auch schon mit der Richtigkeit ihres kleinen Berichtes.
Falsch ist, "Elternhaus" ist kein Cafe sondern ein Bekleidungs- und Taschenladen.
Richtig ist, die Puppe gehört zum "Galerielokal Senator Watrin". Marktstr. 29.
Falsch ist, es handelt sich um keine Bambulepuppe.
Richtig ist, die junge Dame heißt "Jägermeisterin".
Falsch ist, nicht die Betreiber des Elternhauses spenden die Hälfte ihrer Einnahmen.
Richtig ist, der Betreiber vom "Senator Watrin" spendet.
Falsch ist, die Spende geht nicht an Bambuleprojekte.
Richtig ist, das Geld geht speziell an Wendebecken.
Falsch ist, daß dies generell geschieht.
Richtig ist, der Termin für diese Aktion ist Sonntag, der 19.o9. von 13.00 bis 20.00 Uhr.
Ich verzichte deshalb auf meine Sonntagsfreizeit.
Au, Backe! Es ist schon interessant und erschreckend, was so an Fehlern in der Mopo vorkommen können. Wie kommen sie zu ihrem Hintergrundwissen? Die E-mail von mir an sie beinhaltete die richtigen Angaben. Als Anlage schicke ich ihnen meine E-mail.
Ich erwarte eine Antwort

Gruß, Stephan Watrin

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Von: Maik Koltermann <m.koltermann@mopo.de>
Datum: Sun, 19 Sep 2004 12:24:51 +0200
An: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Betreff: Re: Bambulepuppe Seite 8 oben links


Sehr geehrter Herr Watrin,

sehr bedauerlich, was da geschehen ist.
Da der zuständige Redakteur heute nicht im Dienst ist, wird sich erst morgen klären lassen, woran es gelegen hat.
Anschließend werde ich mich bei Ihnen nochmals melden.

Maik Koltermann
CvD Lokales
Hamburger Morgenpost


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Von: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Datum: Fri, 24 Sep 2004 11:10:43 +0200
An: Maik Koltermann <m.koltermann@mopo.de>
Betreff: Re: Bambulepuppe Seite 8 oben links


Guten Morgen Herr Koltermann!

Ich hätte da einen guten Vorschlag.
Die Mopo organisiert einen solchen Wendebeckensolisonntag bei mir im Lokal.
Über Einzelheiten können wir dann sprechen.
Da gäb es nur Gewinner, Wendebecken bekäme etwas Geld und käme aus der unverdienten Schmuddelecke raus.
Die Mopo macht damit Werbung für sich durch eine gute Aktion (siehe ihr Bericht "Sind wir wirklich so schlimm?" entstanden bei mir im Lokal).
Sie unterstützen den positiven Trend hin zu einer Legalisierung der Bauwagenplätze in Hamburg.
Unsere Stadt verliert etwas mehr den Muff der Spießbürgerlichkeit.
Und natürlich profitiere ich auch dadurch. Ich kann mein Lokal als Initiativen- familien-kultur- und begegnungslokal bekannter machen.
Das nützt wiederum der Allgemeinheit und ist mir das größte Anliegen. Geld verdiene ich sowieso nicht damit, aber zum Glück kann ich mir das finanziel leisten.

Gruß, Stephan Watrin!

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Von: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Datum: Fri, 01 Oct 2004 10:28:53 +0200
An: <m.kaltermann@mopo.de>
Betreff: FW: Bambulepuppe Seite 8 oben links


Guten Morgen!

Da ich ein positiv denkender Mensch bin, gehe ich davon aus, daß Ihnen mein hervorragender Vorschlag erst mal die Sprache verschlagen hat und dadurch die Finger zum Tippen einer Antwort oder zum Halten eines Telephonhörers gelähmt wurden.
Das sollte sich aber bald erledigt haben.
Eine ablehnende Entscheidung eines Wendebeckensolisonntags kann ich durchaus respektieren. Dies ist aber natürlich nicht der Fall, wenn jetzt ein Gesamtschweigen von Ihnen vorherrschen sollte.
Ich will schon auf jeden Fall wissen, wie in 5 Zeilen eines Morgenpostberichtes 5 Fehler vorkommen können. Wenn ich den Faden mal weiter spinne, dann denke ich mit Grausen an den Wahrheitsgehalt Ihrer anderen Berichte!
Herr Heinrich Braune würde sich im Grabe umdrehen, wie man im Volksmund so sagt.

Gruß, Stephan Watrin!

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Von: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Datum: Thu, 07 Oct 2004 23:00:23 +0200
An: <m.kaltermann@mopo.de>
Betreff: FW: Bambulepuppe Seite 8 oben links


Zur Erinnerung!
Herr Koltermann sie wollten mir vor einiger Zeit erklären, wie 5 Fehler in 5 Zeilen eines Mopo-Berichtes kommen können.

Gruß, Stephan Watrin!
Peinliches Schweigen Ihrerseits?

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Von: Maik Koltermann <m.koltermann@mopo.de>
Datum: Mon, 11 Oct 2004 14:52:50 +0200
An: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Betreff: Re: Zur Erinnerung!


Herr Watrin,

soweit ich informiert bin, hat Ihnen meine Kollegin Inga Frenser bereits gemailt, wie es zu den fünf Zeilen kam.
Die Informationen stammen demnach von einer Person, die in ihrem Geschäft bzw. dem Laden nebenan beschäftigt ist. Sowohl die Fotografin als auch die Redakteurin Frau Frenser versicherten mir, dass ihnen der Hintergrund der Aktion so geschildert wurde, wie es bei uns zu lesen war.
Sehr bedauerlich, dass diese Schilderung offensichtlich nicht den Tatsachen entspricht.

Grüße

Maik Koltermann

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Von: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Datum: Mon, 11 Oct 2004 22:09:44 +0200
An: Maik Koltermann <m.koltermann@mopo.de>
Betreff: Re: Zur Erinnerung!


Dann sind Sie meiner Meinung falsch informiert.
Bei mir ist meineswissens keine Mail von Frau Frenser angekommen.
War es nun eine Person in meinem Lokal oder in einem Laden nebenan? Das wäre schon wichtig für mich.

Ach übrigens, so gegen 14.38 am 11. Oktober war ein Zugriff seitens Gruner und Jahr auf www.senatorwatrin.de. Dort habe ich den Vorgang unseres Schriftverkehrs über 5 Zeilen-5 Fehler (nachdem ich lange umsonst auf Ihre Antwort gewartet habe) öffentlich gemacht. So gegen 14.52 am 11. Okt. (also nach etlichen verflossenen Tagen) kam Ihre e-mall mit Frau Frenser. Vielleicht nur ein Zufall?!

Gruß, Stephan Watrin!

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Von: Frenser <i.frenser@mopo.de>
Datum: Tue, 12 Oct 2004 10:27:29 +0200
An: <ich@stephanslust.de>
Betreff: Erklärung


Sehr geehrter Herr Watrin,

anscheinend haben Sie meine Mail nicht bekommen. Dann hier also noch ein weitere Erklärung.
Wir haben einen jungen Mann, der aus dem Geschäft kam, gefragt, ob es in Ordnung sei, die Puppe zu fotografieren.
Er sagte, er würde dort arbeiten und hätte kein Problem damit.

Grüße

Inga Frenser


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Von: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Datum: Tue, 12 Oct 2004 12:13:47 +0200
An: Frenser <i.frenser@mopo.de>
Betreff: Re: Erklärung


Hallo Frau Frenser!

Antwort!
Soweit, so schlecht!!
1. ist das die erste Erklärung und keine weitere.
2. ist das keine Erklärung, sondern eine (gelinde gesagt) weitere Ungereimtheit für 5 Fehler in 5 Zeilen.
3. aus welchem Geschäft kam ein junger Mann?
4. Falls Sie mein Lokal meinen sollten, fühle ich mich geschmeichelt. Ich bin der einzige Mann, der da arbeitet und etwas zu Ja oder Nein eines Fotos von der Puppe machen kann. Ich bin bald 56 Jahre alt.
5. Das einzig Wahre ist das Foto.
6. Die 5 Fehler in 5 Zeilen sind also noch immer nicht erklärt. Um Hintergrundwissen über Ihren kurzen Mopo-Bericht haben sie sich also erst gar nicht bei der betreffenden Person bemüht. Es genügt nur nicht irgend jemanden nach der Erlaubnis um ein Foto zu bitten und dann einen aber auch ganz fehlerhaften Bericht zu schreiben.
Entschuldigen Sie bitte meine Kleinlichkeit. Es ist keinerlei Schaden für mich entstanden. Dies alles sollte aber ein Anlaß für die Bossinnen oder Bosse der Mopo sein, auf viel genaueres Hintergrundwissen zu drängen.
Ebenso sollten sich alle Macherinnen und Macher der Mopo selbt darum kümmern.
Sonst können wir Leserinnen und Leser besser Phantasiegeschichten oder Märchenbücher kaufen, dann wissen wir wenigstens, über den Wahrheitsgehalt der geschriebenen Worte Bescheid.

Gruß, Stephan Watrin!

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Von: Frenser <i.frenser@mopo.de>
Datum: Tue, 12 Oct 2004 16:07:38 +0200
An: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Betreff: Re: Erklärung


Hallo, Herr Watrin,

ich war dabei, als die Fotografin das Foto gemacht hat. Der junge Mann, der mit uns gesprochen hat, kam aus dem "Elternhaus" und sagte, er hätte kein Problem damit, wenn wir die Puppe ablichten. Hätte er nicht behauptet, er würde dazu gehören, hätten wir natürlich drinnen noch einmal nachgefragt.
Wer nun der "Übeltäter" war, kann ich Ihnen nicht sagen. Doch vor üblen Scherzen sind auch wir nicht gefeit. Ich werde aber versuchen, alle unsere Fotografen zukünftig von Ihrem Laden fern zu halten, damit ein derartiges Missverständnis nicht noch einmal passiert.

Mit freundlichen Grüßen

Inga Frenser

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Von: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Datum: Wed, 13 Oct 2004 01:20:05 +0200
An: Frenser <i.frenser@mopo.de>
Betreff: Re: Erklärung


Liebe Frau Frenser!

Danke, das war die richtige Antwort, um die vertrocknete Pressezitrone zu gewinnen.
Ihnen und dem gesamten Team der Hamburger Morgenpost, die genauso gewissenhaft wie Sie arbeiten, meinen herzlichsten Glückwunsch.
Übtigens, sollten Sie es noch immer nicht begriffen haben, das Foto war das einzig Richtige an Ihrem kleinen Text. Vor den Photographinnen und Photografen graut mir nicht aber vor Phantasieschreiberinnen, wie Sie es sind..... Die Märchentante von der Hamburger Morgenpost.....
Nach wie vor haben Sie in 5 Zeilen 5 Fehler geschafft. Gute Pressearbeit. Die sollten Sie ins Guinesbuch der Rekorde reinsetzen lassen.

Weiterhin viel Glück bei Ihren lustigen und wahrheitsfernen Berichten.

Gruß, Ihr Fan Stephan Watrin!

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Von: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Datum: Mon, 18 Oct 2004 23:10:27 +0200
An: Frenser <i.frenser@mopo.de>
Betreff: Re: Erklärung


Hallo Frau Frenser!

Ich warte noch immer auf Ihre Erklärung zu 5 Fehlern in 5 Zeilen.
Es reicht als ernst zu nehmende Reporterin nicht aus, irdenjemanden wegen der Erlaubnis eines Fotos zu fragen und dann fehlerhaft und unrichtig zu berichten. Sei der Artikel auch noch so klein und unbedeutend für Sie.
Wer soll der Richtigkeit größerer und wichtigerer Artikel aus Ihrer Feder und anderer Mopomenschen noch glauben, wenn Sie nicht in der Lage sind, eine Erklärung für so einen unrichtigen Pupsibericht zu geben.
Sollte ich diese nicht bis morgen abend bekommen, werde ich in meinem Intersesse und im Interesse der Leserinnen und Leser der Mopo, (nach reiflicher Beratung kompetenter Menschen) weitere Schritte in Betracht ziehen.
Für richtige Berichte über mein kulturelles und sozialpolitisches Wirken stehe ich weiter gerne zur Verfügung. Auch wenn Sie (evtl. nicht nur aus Angst vor weiteren Fehlerquellen) Fotographinnen und Fotographen von meinem Laden fernzuhalten versuchen.
Dabei ist es mir unwichtig, wenn Sie mich evtl. für rechthaberich oder für einen Menschen mit unbefriedigtem Selbstbewußtsein halten sollten.
Evtl. Kommafehler bitte ich zu verzeihen.
Diese E-mail leite ich weiter an Herrn Koltermann!

Gruß, Stephan Watrin!

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Von: Frenser <i.frenser@mopo.de>
Datum: Tue, 19 Oct 2004 10:01:12 +0200
An: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Betreff: "Fehler"


Herr Watrin,

die fünf angeblichen "Fehler" haben wir, meiner Ansicht nach, schon hinlänglich geklärt. Da Sie alle Mails erhalten haben, werde ich nicht noch eine weitere Erklärung abgeben. Zudem verbitte ich mir Urteile über meine Arbeit, wenn sie auf einer Momentaufnahme basieren, die ich nicht verfasst habe.

Inga Frenser

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Von: Stephan Watrin <ich@stephanslust.de>
Datum: Wed, 20 Oct 2004 02:36:35 +0200
An: Frenser <i.frenser@mopo.de>
Betreff: Re: "Fehler"


Hallo Frau Frenser!

Wieder die falsche Antwort!

Wo haben Sie auch nur irgendwas zu den fünf Fehlern in den fünf Zeilen erwähnt. Bisher haben Sie sich nur zu dem Foto geäußert. Das war schon unbefriedigend. Ich habe ja, wie sie schreiben alle E-mails Ihrerseits erhalten.
Wer ist wir? Wer hat denn die Fehler verfaßt? Mit wem haben Sie oder wer sonst auch immer über die Hintergründe ihres kleinen Berichts gesprochen? Vielleicht mit dem Eierverkäufer, der manchmal durch das Karoviertel fährt?
Mit Ihrer Ansicht irren Sie gewaltig. Sie haben noch gar nichts erklärt.
Übrigens waren die Fehler nicht angeblich sondern real. Können Sie vielleicht nicht lesen, oder die gelesenen Wörter nicht umsetzen? Das wäre schon sehr bedenklich für eine Reporterin.
Momentaufnahmen sagen viel aus. Würde ich viele Momentaufnahmen Ihrer Arbeiten nachforschen, wäre das vieleicht gar nicht erfreulich für Sie und die Mopo.
Soweit mein Urteil über Ihre und somit für mich die Arbeit der Mopo.

Gruß, Stephan Watrin!